Insgesamt betreibt EWE rund 500 Kilometer Nah- und Fernwärmenetze in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bisher kommen für die zentrale Versorgung meist Blockheizkraftwerke zum Einsatz. Durch die gekoppelte Strom- und Wärmeversorgung sind diese derzeit eine der effizientesten Erzeugungstechnologien, die Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbinden.
Einen Schritt weiter Richtung Klimaneutralität geht laut EWE eine regenerative Wärmeversorgung aus Wärmepumpen, die Umweltwärme nutzen. Die Umweltwärme soll zum Beispiel aus Erdwärme zentral gewonnen und über eine Ringleitung an die angeschlossenen Gebäude verteilt werden. Die Wärmepumpen sowie das Heizsystem wird Buderus liefern.
„Ohne staatliche Förderung ist diese zentrale, regenerative und ressourcenschonende Wärme- und Kälteversorgung allerdings heute noch nicht wirtschaftlich zu bauen und zu betreiben“, sagte Heidkamp weiter. Die Kooperationspartner wollen in den nächsten Wochen daher nun erst einmal gemeinsam erste Machbarkeitsstudien erstellen. Sie sind zum einen Fördervoraussetzung, und zum anderen muss geklärt werden, wo der Untergrund für solche Heizsysteme geeignet wäre. Gespräche mit Investoren würden allerdings bereits laufen.


