Ob die Trennung von Warnig im Zusammenhang mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine steht, teilten die Königsblauen nicht mit. Sie vermieden vielmehr jeden Kommentar. Warnig hatte in den 1980er Jahren Ämter in der Regierung der DDR inne und gilt als Freund und Vertrauter Wladimir Putins.
Königsblaue ohne Gazprom auf der Brust
Der hoch verschuldete Club Schalke tat einen ersten Distanzierungsschritt von seinem Haupt- und Trikotsponsor Gazprom: Man werde den Gazprom-Schriftzug von den Trikots nehmen, teilten die Gelsenkirchener mit. Stattdessen werde der Vereinsname auf der Brust der Königsblauen stehen. Zur Begründung erwähnte der Verein “die Ereignisse, Entwicklung und Zuspitzung der vergangenen Tage”. Vorher habe man mit Gazprom Germania, der Berliner Konzerngesellschaft, gesprochen. Über die Atmosphäre dieser Gespräche verlautete nichts. Auf der Website ist das Logo des Gazprom-Konzerns noch zu sehen.


