Vattenfall und Evonik haben einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung unternommen. Sie haben einen langfristigen Stromliefervertrag abgeschlossen, der ab 2025 jährlich rund 120 Gigawattstunden Solarstrom aus zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Schleswig-Holstein an Evonik liefern wird. Dieser Vertrag, der eine Laufzeit von zehn Jahren hat, markiert einen wichtigen Meilenstein in der Dekarbonisierung der Chemieproduktion und unterstreicht das Engagement beider Unternehmen für erneuerbare Energien.
Die beiden Solarparks in Schleswig-Holstein, die diesen Strom liefern werden, bringen zusammen eine Leistung von 120 Megawatt. Besonders hervorzuheben ist, dass dieser Schritt Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Evonik ist, die vorsieht, die externe Stromversorgung bis 2030 vollständig auf erneuerbare Quellen umzustellen. Mit dieser Vereinbarung überschreitet Evonik die Marke von 50 Prozent des extern bezogenen Stroms aus erneuerbaren Quellen, was nicht nur ein Zeichen für den Umstieg auf grüne Energie ist, sondern das Unternehmen auch unabhängiger von fossilen Brennstoffen macht.
Diese Initiative ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Unternehmen durch innovative Partnerschaften und den Einsatz von erneuerbaren Energien zur Reduzierung ihrer CO2-Fußabdrücke beitragen können. Es zeigt, dass der Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft nicht nur notwendig, sondern auch machbar ist, wenn Unternehmen bereit sind, in erneuerbare Energiequellen zu investieren und langfristige Verpflichtungen einzugehen.


