Die Ferngas Netzgesellschaft mbH hat seit 1. September eine neue Geschäftsführung. Die Nachfolge für Mathias Trostorff ist geregelt. Antje Dimitrovici ist seit dem 1. September 2023 die neue Geschäftsführerin des Netzbetreibers Ferngas Netzgesellschaft mbH (Ferngas) mit Sitz in Nürnberg. Die Neubesetzung der Geschäftsführung erfolgt „im Rahmen einer geplanten Nachfolgeregelung von Mathias Trostorff“, gibt das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. Trostorff ist altersbedingt aus dem Amt ausgeschieden. Seine Nachfolgerin ist, wie es weiter heißt, seit mehr als 20 Jahren in der Energiebranche tätig. Zuletzt war sie Geschäftsführerin der ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG, davor kaufmännische Leiterin der Ferngas und deren Vorgängergesellschaften. Dr. Stefan Seipl, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Ferngas, sieht Dimitrovici als „äußerst qualifizierte Führungspersönlichkeit aus dem regulierten Netzgeschäft“, die die Arbeit von Trostorff nahtlos fortsetzen und den Netzbetreiber in eine neue Ära einer klimaneutralen Gaswirtschaft führen werde.

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Thüga Energienetze unter neuer Führung

Christoph Raquet ist neuer Geschäftsführer der Thüga Energienetze GmbH (THEN). Damit hat das Unternehmen jetzt eine Doppelspitze – allerdings nur vorübergehend. Christoph Raquet ist als Geschäftsführer und Nachfolger von Markus Gute in die Thüga Energienetze eingetreten. Gute soll sich im kommenden Jahr aus der Geschäftsführung der THEN zurückziehen. „Mit Christoph Raquet verzeichnen wir in der Thüga-Familie einen Neuzugang mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen und technologiegetriebenen Geschäftsmodellen“, erklärte dazu Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft. Er sei ausgewiesener Experte für Digitalisierung und bringe das notwendige Rüstzeug mit, um die THEN auf die zukünftige Rolle eines Netzbetreibers auszurichten. Gleichzeitig würdigte Riechel Markus Gutes langjährige und erfolgreiche Tätigkeit – zunächst in der Thüga AG und seit 2009 in der Geschäftsführung der Thüga Energienetze. Christoph Raquet leitete seit Oktober 2018 den Bereich Technologie und Innovation bei der Pfalzwerke AG in Ludwigshafen. Dort hat er unter anderem die digitale Transformation der Unternehmensgruppe eingeleitet und datenbasierte Services für Energieversorgungsunternehmen und Kommunen auf den Markt gebracht. Zuvor verantwortete der Wirtschaftsingenieur in unterschiedlichen Führungspositionen der PPC AG – einem führenden Hersteller von Smart Meter Gateways und Kommunikationstechnologie – die Entwicklung smarter Lösungen für Netzbetreiber. RT zeitung_energie “Thüga Energienetze unter neuer Führung: Christoph Raquet ist neuer Geschäftsführer der Thüga Energienetze GmbH (THEN). Damit hat das Unternehmen jetzt eine Doppelspitze – allerdings nur vorübergehend. https://t.co/FAAFIb2N98 #energiepolitik #energiemanagemen… — Anderson (@johnturnersn) 5. Oktober 2022

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jörn Broda wechselte von Juwi zu GP Joule Projects. (Foto: juwi AG)

Die GP Joule Projects hat mit Björn Broda einen neuen Geschäftsführer. Die Gesellschaft entwickelt Wind- und Solarenergieprojekte. Björn Broda übernimmt als neuer Geschäftsführer die Verantwortung für die Bereiche Geschäftsentwicklung, Firmenzukäufe und Projektfinanzierung bei der GP Joule Projects GmbH & Co. KG. Der 45-Jährige kommt vom Erneuerbaren-Projektierer Juwi, teilte das Unternehmen mit. Zuletzt war er dort kaufmännischer Geschäftsbereichsleiter für das deutsche Wind- und Solarprojektentwicklungsgeschäft. Davor war Broda zwölf Jahre in Strategie-, M&A- und Controllingfunktionen bei der Mainova sowie bei Eon und der Eon Ruhrgas aktiv. Die GP Joule Projects ist Teil der GP-Joule-Gruppe. Sie entwickelt Wind- und Solarenergieprojekte. Anfang des Jahres hatte sich der Finanzinvestor KGAL als strategischer Investor an der Gesellschaft beteiligt. „Die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG erwirbt für ihre Fonds KGAL ESPF 4 und KGAL ESPF 5 jeweils 25 Prozent an GP Joule Projects“, hieß es in der KGAL-Mitteilung von Anfang Januar. Das Geld soll GP Joule Projects vor allem mit Fokus auf Deutschland investieren werden. Bild: Björn Broda wechselte von Juwi zu GP Joule Projects. (Foto: juwi AG)

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Varta-Chef Herbert Schein übernimmt Führung der neuen E-Mobilitätsgesellschaft

Der Batteriespezialist Varta lagert das Geschäft mit E-Mobilität und Batterypacks in eine neue Tochtergesellschaft aus. An deren Spitze rückt der aktuelle Vorstandschef der Gesamt-AG. Herbert Schein ist nicht länger Vorstandssprecher der Varta AG. Beim ostwürttembergischen Batterieproduzenten übernimmt er ab Januar 2023 die Leitung der neu zu gründenden Tochtergesellschaft „V4Drive SE“, die das Geschäft mit E-Mobilität und Batterypacks bündeln soll. Angesichts der Umstrukturierung rückt Markus Hackstein mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden bei Varta auf und wird damit Chef von rund 4.000 Beschäftigten in etwa 75 Staaten weltweit. Varta war unter Führung Herbert Scheins 2017 an die Börse gegangen. Herbert Schein gibt den Chefposten der Varta AG ab und übernimmt die neue E-Mobilitätstochter des Batterieherstellers. Quelle: Varta Nach einer Mitteilung des Ellwanger Unternehmens schrumpft der Vorstand der Aktiengesellschaft auf drei Geschäftsführer, sobald Schein mit Ende des laufenden Jahres komplett aus der Führungsriege ausscheidet. Neben Hackstein, der die Verantwortung für die Business Units innehat, behalten Finanzvorstand Armin Hessenberger und Technikchef Rainer Hald ihre Posten. Schein ist seit 1991 im Unternehmen und seit 15 Jahren im Range eines Geschäftsführers. Ihm attestiert Aufsichtsratschef Michael Tojner die Fähigkeit, neue Geschäftsbereiche erschließen und zur Marktführerschaft entwickeln zu können. Von V4Drive erwartet das Unternehmen sich weltweite Impulse für den wachsenden Markt großformatiger Lithium-Ionen-Zellen. Sie spielen für Elektromobilität und weitere Anwendungsbereiche eine wichtige Rolle.

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Robert Greb steht künftig an der Spitze der Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG.

Robert Greb steht künftig an der Spitze der Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG. Dr. Robert Greb wird Vorstandsvorsitzender bei der Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG, kurz Rewag. Das teilte die Stadt Regensburg mit, die mehrheitlich an dem Unternehmen beteiligt. Greb kommt von den Stadtwerken Delitzsch (Sachsen), wo er seit 2015 Geschäftsführer ist. Er soll zum „nächstmöglichen Zeitpunkt zur Rewag wechseln“, heißt es weiter. Der 54-jährige Greb war vor seiner Zeit in Delitzsch unter anderem bei der Mannheimer MVV Energie AG und der Freiburger Badenova. Er bildet zusammen mit dem kaufmännischen Vorstand Bernhard Büllmann nun das Führungsgremium bei der Rewag. In Regensburg folgt Greb auf Dr. Torsten Briegel. Mitte März hatte der Aufsichtsrat beschlossen, den Vertrag mit Briegel zu beenden und „ihn mit sofortiger Wirkung als Rewag-Vorstand abzuberufen“, wie es damals in der Presseerklärung hieß. In der örtlichen Presse wurde daraufhin über eine falsche Einkaufspolitik und Erlöseinbrüche spekuliert. Offizielle Gründe wurden nicht mitgeteilt (wir berichteten). Die Stadt Regensburg ist über eine Tochtergesellschaft mit 64,52 % an der Rewag beteiligt. Der Eon-Tochter Bayernwerk gehören die übrigen Anteile.

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Stadtwerke Osnabrück suchen komplett neues Führungsteam

Im Mai hat Stefan Grützmacher nach dem Weggang von Christoph Hüls den Interims-Vorstandsvorsitz übernommen. Jetzt geht mit Dr. Stephan Rolfes ein weiteres Vorstandsmitglied vorzeitig.  Er ist der Mobilitätsvorstand bei den Stadtwerken Osnabrück (SWO). Nun hat Stephan Rolfes angekündigt, zum 15. Oktober dieses Jahres in den Ruhestand gehen zu wollen. Der Aufsichtsrat hat dieser Entscheidung in seiner zurückliegenden Sitzung zugestimmt. Rolfes geht damit ein halbes Jahr früher als geplant. Wie ein Sprecher gegenüber der Redaktion mitteilte, begründet er dies mit dem vorzeitigem Abschluss dreier zentraler Maßnahmen − Busnetzreform, Elektrifizierung der Metrobus-Linien sowie Bau des Containerterminals am Osnabrücker Hafen. Ursprünglich habe Rolfes, der in diesem Dezember 66 Jahre alt wird, seinen Ruhestand zum 31. Dezember 2020 geplant, seinen Vertrag aber nochmals bis zum 31. März 2023 verlängern lassen, um diese drei Themen abzuschließen. Diese drei Maßnahmen seien jetzt “auf der Straße und Schiene”, sodass der Wechsel in den Ruhestand vorgezogen wird. Die leitende Funktion bei den Stadtwerken hatte Rolfes 22 Jahre inne. Im April dieses Jahres war bereits der Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls vorzeitig aus seinem Amt ausgeschieden. Die Suche nach einem komplett neuen Stadtwerke-Vorstandsteam ist laut dem Versorger bereits angelaufen. Auch ein Personalausschuss sei bereits gebildet worden. Bis das neue Leitungsduo feststeht, verantwortet Stefan Grützmacher als Interims-Vorstandsvorsitzender allein die Geschicke der Stadtwerke. RT zeitung_energie “Stadtwerke Osnabrück suchen komplett neues Führungsteam: Im Mai hat Stefan Grützmacher nach dem Weggang von Christoph Hüls den Interims-Vorstandsvorsitz übernommen. Jetzt geht mit Dr. Stephan Rolfes ein… https://t.co/MujRLnyk8b #energie #energiemanagemen… — Anderson (@johnturnersn) September 19, 2022 Die Stadtwerke Osnabrück haben, wie bereits bekannt wurde, im Energiehandel viel Geld verloren. Vor allem Strom habe man in zu geringen Mengen eingekauft, wie Grützmacher bei seinem Amtsantritt mitteilte. Da man diese Fehlentscheidungen erst so spät bemerkt habe, hat er angekündigt, das Controlling und Risikomanagement neu bewerten zu wollen. Im Juli hatten die Stadtwerke Belegschaft und Bevölkerung auf Einschnitte im Personal und im Bäder- und ÖPNV-Angebot vorbereitet (wir berichteten).

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Pioniergeist, Verantwortungsbewusstsein, Empathie: Die Vorsitzende der Geschäftsführung der DEW21 steht für alles, was gutes Management ausmacht. Nun wurde sie dafür ausgezeichnet.

Pioniergeist, Verantwortungsbewusstsein, Empathie: Die Vorsitzende der Geschäftsführung der DEW21 steht für alles, was gutes Management ausmacht. Nun wurde sie dafür ausgezeichnet. Männer schweigen. Für Anzugträger, dominant in den Führungsetagen der Energiewirtschaft, eine eher ungewohnte Übung. Aber die Regie der Energiemanager-Konferenz in Dortmund bewies ein feines Gespür mit der Entscheidung, eine Frau mit der Lobrede über eine Frau zu betrauen. Spitzenfunktionärin Kerstin Andreae war es vorbehalten, Spitzenmanagerin Heike Heim für ihre Auszeichnung zur „Energiemanagerin des Jahres“ zu würdigen. Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) machte anfangs indes kein großes Aufhebens um das ungleiche Geschlechterverhältnis in den Führungszirkeln. In den Vordergrund rückte sie Heike Heims Leistung als Vorsitzende der Geschäftsführung Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21). Andreae stellte im Turm des Dortmunder U – einem markanten, ehemaligen Brauereistandort – Heims Pioniergeist, ihren Einsatz für eine moderne Organisationskultur und die Bereitschaft heraus, „Verantwortung über das Unternehmen hinaus zu übernehmen“. Als Pionierin erlebt Andreae die Chefin des Dortmunder Versorgers, weil sie seit ihrer Amtsübernahme im Juli 2017 die DEW21 über die klassischen Aufgaben hinaus auch in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität, Kundenzentrierung und der digitalen Souveränität voranbringe. Gerade in der für die Klimaneutralität entscheidenden „Königsdisziplin“, der Wärmeversorgung, seien Heims Ideen beispielhaft, so Andreae. Dortmund entwickelt verschiedene Projekte. In Kooperation mit den vor Ort ansässigen Deutschen Gasrußwerken etwa nutzt DEW21 deren industrielle Abwärme. Eine Wärme-App erfasst relevante Daten inzwischen so, dass eine gebäudespezifische Wärmebedarfskarte zur Verfügung steht. Diese erleichtert dem Versorger Netzplanung, Vertriebskampagnen und Neukundenakquise.   “Mit Empathie und Herz” Angesichts der Energiekrise sei es besonders wichtig, so Andreae, die von hohen Gas- und Strompreisen befeuerten Existenzängste von Privatleuten und Gewerbetreibenden „mit Empathie und Herz“ zu begleiten. „Wir brauchen in der Branche Persönlichkeiten, die öffentlich sichtbar und engagiert sind, die erklären können und denen man vertraut.“ Heike Heim sei eine solche Persönlichkeit, weil sie ehrenamtlich auch der Dortmunder Tafel, einer Hilfsorganisation für Lebensmittelspenden, als Schirmherrin ein prominentes Gesicht gebe. Eine zwölfköpfige Jury hatte ihre Wahlentscheidung für die „Energiemanagerin des Jahres“ im Juni veröffentlicht (wir berichteten). Unter 24 Preisträgern seit 2001 ist Heim erst die zweite Frau nach Marie-Luise Wolff, die 2019 für ihre Arbeit als Vorstandsvorsitzende der Entega AG die Auszeichnung erhalten hatte. Zwei Dutzend Preisverleihungen in 21 Jahren ergeben sich übrigens daraus, dass im Jahr 2010 gleich vier Herren den Titel unter sich aufteilten. Für den Preis arbeiten Energie & Management, die Kanzlei Becker Büttner Held (BBH) und die Unternehmensberatung m3 management consulting zusammen. Dass es keine Selbstverständlichkeit ist, als Frau einen Energieversorger zu führen, war Andreae dann doch noch ein paar wichtige Silben wert. „Es ist dir sensationell gelungen, dich als Frau in der Branche zu behaupten.“ Heim begleite und initiiere Frauennetzwerke und sende so Signale an junge Frauen, sich in der „spannenden Branche“ zu engagieren. Konzertierte Aktion von Politik, Lieferanten und Versorgern nötig Bescheiden blieb Heim in ihrer Replik. Sie hob die Teamleistung hervor, für die sie letztlich den Ruhm ernte. „Das ist eine riesige Anerkennung für den Weg, den wir als DEW21 gemeinsam gehen.“ Dass es sie persönlich außerordentlich freut, ließ sie durch eine launige Anekdote erkennen. Als Helmut Sendner, Herausgeber von Energie & Management und Erfinder des Preises, sie über die Entscheidung der Jury informierte, „ist mir das Telefon aus der Hand gefallen“. Im Gespräch mit Christian Held (BBH) und Christof Spangenberg (m3) brachte Heike Heim ihre Hoffnung zum Ausdruck, die Auswirkungen des Preisschocks auf den Energiemärkten im Sinne der Kunden und zum Wohle der Gesellschaft „in den Griff zu bekommen“. Dafür sei allerdings eine konzertierte Aktion von Politik, Lieferanten und Versorgern nötig. Aus Heike Heim sprach schließlich noch tiefe Dankbarkeit. Auf die Frage von E&M-Chefredakteur Stefan Sagmeister, wie sie die Belastung eigentlich stemme, sagte sie auch: „Mein lieber Mann hält mir den Rücken frei.“ Ein Satz, der nachklingt, weil man ihn in der Energiebranche in dieser Form eben nicht allzu häufig hört. Mehr Information zum Preis finden sich im Internet.

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Michael Krüger hat zum 1. April die Geschäftsführung beim Hallenser IT-Dienstleisters Gisa abgegeben.

Michael Krüger hat zum 1. April die Geschäftsführung beim Hallenser IT-Dienstleisters Gisa abgegeben. Die 15 Monate dauernde Übergabephase mit zwei Geschäftsführern sei nun abgeschlossen, teilte das IT-Unternehmen aus Halle an der Saale mit. Heino Feige ist seit dem 1. April alleiniger Geschäftsführer. Der langjährige Geschäftsführer und CFO Michael Krüger hat seinen Posten jetzt abgegeben, “bleibt aber bei Gisa als Executive Advisor an Bord und begleitet weiterhin interne Projekte”. Feige ist gelernter Kaufmann und seit 2009 im Unternehmen in verschiedenen führenden Positionen tätig. Zuletzt war er Prokurist und Senior Vice President Sales. Vor seiner Tätigkeit bei Gisa war er bei der Deutschen Telekom. Heino Feige Quelle: Gisa

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Frank Hiller musste kürzlich seinen Vorstandsposten bei der Deutz AG räumen. Nun verlässt er den Kölner Motorenhersteller.

Frank Hiller musste kürzlich seinen Vorstandsposten bei der Deutz AG räumen. Nun verlässt er den Kölner Motorenhersteller. Frank Hiller hatte den Motorenhersteller seit 2017 geführt, nun verlässt er den Konzern, teilte Deutz am 30. März mit. Zuvor musste er seinen Vorstandsposten räumen. Am 14. Februar hatte der Konzern mitgeteilt, dass Hiller vom Aufsichtsrat einstimmig aus dem Vorstand abberufen worden ist. Er schied mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand aus. Nach Medienberichten hatte es Streit um die Frauenquote im Unternehmen gegeben. Sebastian C. Schulte, bisher Finanzvorstand und Arbeitsdirektor, hat den Vorstandsvorsitz übernommen. Er ist seit Januar 2021 Mitglied des Deutz-Vorstands und war bisher als Finanzvorstand und Arbeitsdirektor für die Ressorts Finanzen, Personal, Einkauf und Information Services verantwortlich. Der Aufsichtsrat habe zugleich einen Prozess aufgesetzt, um die Vakanz im Vorstand künftig mit einer Frau zu besetzen, heißt es aus dem Unternehmen. Der Aufsichtsrat betonte, dass der unter Hiller eingeschlagene Weg der Transformation grundsätzlich fortgesetzt wird. Mit der Transformation des Dieselmotoren-Herstellers zu einem technologieoffenen Hersteller nachhaltiger Antriebssysteme sei eine Neupositionierung gelungen, die das Vertrauen von Marktpartnern und Investoren stärke. Deutz will künftige unter anderem Richtung neue Motoren gehen und hat dafür zum 1. Januar 2022 das neue Segment “Green” geschaffen. Hier sollen künftig alle Aktivitäten rund um die Entwicklung neuer Antriebe, inklusive Wasserstoffmotoren und elektrischer Antriebe abgebildet werden. Diesel-, Erdgas- sowie LPG- und CNG-Motoren bleiben im “Classic”-Segment.

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Der Regensburger Versorger Rewag steckt in Schwierigkeiten. Sie zeigen sich vordergründig in der überraschenden Entlassung des Vorstandsvorsitzenden Torsten Briegel.

Der Regensburger Versorger Rewag steckt in Schwierigkeiten. Sie zeigen sich vordergründig in der überraschenden Entlassung des Vorstandsvorsitzenden Torsten Briegel. Unruhe an der Donau. Der Aufsichtsrat der Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG (Rewag) hat dem Vorstandsvorsitzenden Torsten Briegel nach nicht einmal drei Jahren Amtszeit den Stuhl vor die Tür gesetzt. Der regionale Versorger, an dem die oberpfälzische Stadt (64,52 % über Stadtwerk-Konzerntöchter) und Eon (35,48 % über Bayernwerk) Anteile halten, reagierte mit der Abberufung mutmaßlich auf weiter sinkende Erlöse. Allerdings hüllt das Regensburger Rathaus sich auch mehr als fünf Wochen nach dem Rauswurf Briegels in Schweigen über die Beweggründe. Da zogen sie noch an einem Modulstrang: Rewag-Vorstandsvorsitzender Torsten Briegel und Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer Quelle: Rewag/Hanno Meier Ex-Vorstandsvorsitzender erwägt offenbar juristische Schritte Am 7. März, teilte die Stadt Regensburg auf Anfrage unserer Redaktion mit, habe der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) das Arbeitsverhältnis mit Briegel in einer außerordentlichen Sitzung beendet. Briegels Vorstandskollege Bernhard Büllmann, für den kaufmännisch-administrativen Bereich verantwortlich, werde “einstweilen” die Geschäfte des Vorstands weiterführen. Die im März kurz gehaltene Pressemitteilung spricht noch davon, dass die Stadt Briegels Position “zeitnah” neu ausschreibe. Auf Nachfrage sagte eine Sprecherin der Stadt, die Stellenanzeige werde “derzeit veröffentlicht”. Auf den Seiten der Stadt und der Rewag war dies bis zum Nachmittag des 13. April noch nicht erfolgt. Dem Vernehmen nach hat der Versorger in Bayerns viertgrößter Stadt unter Briegels kurzer Ägide, die im Juni 2019 ihren Anfang genommen hatte, nicht die gewünschten Ergebnisse erbracht. Die Rewag, Energielieferant und Dienstleister für mehr als 200.000 Kundinnen und Kunden, erwirtschaftet mit über 400 Mitarbeitenden jährlich einen Umsatz jenseits der 300 Mio. Euro. Die Erträge schrumpften im Geschäftsjahr 2020, dem ersten kompletten unter Briegels Leitung, um etwa 10 % auf 20,9 Mio. Euro. Das waren 1,2 Mio. Euro unter dem Zielwert. Mit 13,5 Mio. Euro unterstützte die Rewag defizitäre Sparten des Stadtwerke-Konzerns als Querverbundunternehmen. Rewag kommt um Preiserhöhungen für Bestandskunden nicht herum Ob ein weiter abgesacktes Ergebnis zur Trennung Briegels geführt hat, wollte die Stadt auf Anfrage nicht kommentieren. Ein Sprecher der Rewag gab vorläufige Ergebnisse für 2021 nicht preis, da der Versorger die Zahlen im Mai zunächst dem Aufsichtsrat vorlege. Auch die Frage, ob die Personalie noch vor Gericht landet, blieb unbeantwortet. Die Stadt könne “zu der internen Personalangelegenheit über den Inhalt der Pressemitteilung hinaus keine Stellung” beziehen. Die vor Ort erscheinende Mittelbayerische Zeitung will erfahren haben, dass Briegel eine verfehlte Einkaufspolitik für Energie vorgeworfen werde. Dass der Rauswurf ein juristisches Nachspiel haben kann, auch darüber berichtet die Zeitung. Briegel könne dabei auf ihm entgehende Gehaltszahlungen in Höhe von mehr als einer halben Million Euro pochen. Unabhängig von der Causa Briegel muss die Rewag ihre Einnahmenseite augenscheinlich verbessern. Der Sprecher des Versorgers wies darauf hin, dass die Rewag die Tarife für Strom und Gas bei ihren Bestandskunden zuletzt zwar konstant gehalten habe. Das wird sich aber ändern. “Perspektivisch werden sich die hohen Preise auf den Beschaffungsmärkten auch bei uns in den Verbraucherpreisen widerspiegeln und eine Preiserhöhung nicht dauerhaft vermeiden lassen”, so der Rewag-Sprecher.

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Seit 1. April verstärkt Klaus Austrup die Geschäftsführung der HKS Informatik GmbH. Das Softwarehaus aus Moers ist vor allem in der Energiewirtschaft tätig.

Seit 1. April verstärkt Klaus Austrup die Geschäftsführung der HKS Informatik GmbH. Das Softwarehaus aus Moers ist vor allem in der Energiewirtschaft tätig. Die bislang dreiköpfige Geschäftsführung des westlich von Duisburg gelegenen Software-Entwicklerhauses HKS Informatik GmbH hat mit Klaus Austrup Verstärkung bekommen. Wie das Unternehmen auf Anfrage der Redaktion bestätigte, verantwortet Austrup seit Anfang April die Unternehmensbereiche Vertrieb, Schulung und Support. Klaus Austrup Quelle: HSK Informatik GmbH Austrup ist studierter Informatiker und verfügt, wie es heißt, über 25-jährige IT-Führungserfahrung. Er kommt von dem Münchner IT-Unternehmen Ausy Technologies Germany. Weitere berufliche Stationen waren etwa die IT-Häuser Adesso und IBM Deutschland. Die HKS Informatik GmbH betreut eigenen Angaben zufolge über 450 Kunden aus dem Bereich Energieversorgung. Zu den Schwerpunktbranchen gehören neben Versorgung und Kommunalwirtschaft auch Entsorgung und Gesundheitswesen. Das Softwarehaus bietet vor allem IT-Lösungen für Prozessmanagement, Risikomanagement, Zeiterfassung und Investitionsrechnung.

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Christoph Hüls verlässt Stadtwerke Osnabrück

Nach Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe stellt der Vorstandsvorsitzende sein Amt zur Verfügung. Ein Nachfolger ist noch nicht benannt. Christoph Hüls übernimmt die Verantwortung für das “außerordentlich schlechte Jahresergebnis 2021”, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke Osnabrück. Zum 30. Juni 2022 gebe der 57-jährige Vorstandsvorsitzende sein Amt vorzeitig auf. Der Aufsichtsrat bemühe sich um eine Lösung für den Übergang an der Stadtwerke-Spitze. “Das angekündigte Minus in zweistelliger Millionenhöhe sorgt für immens viel Verunsicherung im und um unser Unternehmen”, ließ sich Hüls zitieren. Er stelle sein Amt zur Verfügung, damit das Unternehmen wieder in “ruhigeres Fahrwasser” gerate. Der Aufsichtsrat hat dem Angebot der Vertragsauflösung bereits zugestimmt. Zehn bis 20 Mio. Euro Defizit Nach Jahren positiver Bilanzen hatten die Osnabrücker Stadtwerke Ende März 2022 ein Defizit von 10 bis 20 Mio. Euro bekanntgeben müssen (wir berichteten). Grund für das Minus sei in erster Linie die “Preisexplosion an den Energiemärkten” gewesen, hieß es damals. Christoph Hüls war zum 1. Januar 2017 zum Vorstandsvorsitzenden der Stadtwerke Osnabrück gewählt worden. Zuvor war er Geschäftsführer der Stadtwerke Detmold gewesen. Anfang 2021 hatte der Aufsichtsrat der Osnabrücker Stadtwerke den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden noch um fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Christoph Hüls Quelle: Stadtwerke Osnabrück / Bettina Meckel-Wolff

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Zum 1. Juli tritt Reinhard Wendl die kaufmännische Geschäftsführung bei der Energie Südbayern GmbH (ESB) an. Er folgt auf Norbert Kindermann.  

Zum 1. Juli tritt Reinhard Wendl die kaufmännische Geschäftsführung bei der Energie Südbayern GmbH (ESB) an. Er folgt auf Norbert Kindermann.   Seit 2008 hatte Kindermann die kaufmännische Leitung des Regionalversorgers mit Sitz in München inne. Altersbedingt wechselt er nun in den Ruhestand. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom 21. April bekannt gab, hat es jetzt einen Nachfolger für Kindermann gefunden: Ab dem 1. Juli wird Reinhard Wendl (43) die kaufmännische Geschäftsführung der Energie Südbayern übernehmen. Zusammen mit Marcus Böske, dem Sprecher der Geschäftsführung, steht er dann an der Spitze des Unternehmens. Reinhard Wendl Quelle: Fotostudio caroKaa Seit 2005 ist Wendl in der Energiewirtschaft tätig: Er wird zur ESB von der Thüga Energienetze GmbH wechseln. Dort war er in verschiedenen Positionen beschäftigt: zunächst als Prokurist in den Bereichen Controlling und Netzwirtschaft, zuletzt als Geschäftsführer in den kaufmännischen Ressorts und im Personalwesen. Weitere berufliche Stationen waren die Eon Bayern AG und die Thüga AG. Hier schließt sich der Kreis: Zusammen mit den Stadtwerken München ist die Thüga Gesellschafter des neuen Arbeitgebers von Wendl.

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Der europäische Dachverband der Windenergiebranche hat einen neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter gewählt.

Der europäische Dachverband der Windenergiebranche hat einen neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter gewählt. Sven Utermöhlen ist der neue Vorsitzende von Windeurope. Ein Direktorengremium des europäischen Dachverbandes wählte den CEO Offshorewind bei RWE Renewables für die nächsten 18 Monate ins Ehrenamt, teilte Windeurope am 3. April mit. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Kresten Örnbjerg gewählt. Im Hauptamt ist er Head of Global Public Affairs im Range eines (Non-Executive) Vice President beim dänischen Windturbinen-Hersteller Vestas. Utermöhlen und Windeurope-CEO Giles Dickson bekräftigten die Forderung nach einem vervielfachten Ausbau der Windkraft und der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, um Klimaziele zu erreichen und im Angesicht des russischen Ukrainekriegs die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen zu reduzieren, und die Probleme in der Lieferkette anzugehen. Sven Utermöhlen Quelle: BWO Der neue Windeurope-Vorsitzende wirkt seit 2019 im Vorstand von RWE Renewables. Seit Oktober 2021 bekleidet er die Position eines CEO Offshorewind. Zuvor war der Geophysiker Stationen bei Shell, Boston Consulting und im Eon-Konzern. Vor zehn Jahren bekam er dort Verantwortung für Windkraft auf See. Im Ehrenamt ist Utermöhlen bereits Vorstandsvorsitzender des deutschen Bundesverbandes der Windparkbetreiber Offshore (BWO), der wiederum neben vier anderen Windverbänden Windeurope-Mitglied ist. Kresten Örnbjerg blickt auf 13 Jahre Windkraft-Erfahrung bei Vestas zurück.

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Andreas Schell, CEO des Motorenherstellers Rolls-Royce Power Systems, soll neuer Vorstandsvorsitzender der Energie Baden-Württemberg werden.

Andreas Schell, CEO des Motorenherstellers Rolls-Royce Power Systems, soll neuer Vorstandsvorsitzender der Energie Baden-Württemberg werden. Der 52-jährige Andreas Schell soll Nachfolger von Frank Mastiaux werden, der den Vorsitz im Vorstand der EnBW nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit im September abgibt. Das meldete die Deutsche Presse-Agentur am 5. April und beruft sich dabei auf „Kreise des EnBW-Aufsichtsrats“. Eine EnBW-Sprecherin wollte auf Anfrage der Redaktion die Personalie nicht kommentieren. Mastiaux hatte bereits am 24. Juni vor einem Jahr angekündigt, als Chef des EnBW-Konzerns aufhören zu wollen. Der Aufsichtsrat hatte darauf hin eine Findungskommission ins Leben gerufen, die sich nun auf Schell geeinigt haben soll. „Am 7. April soll der Aufsichtsrat die Personalie offiziell beschließen, das gilt als Formsache“, schreibt die DPA. Die beiden größten Anteilseigner bei der EnBW sind das Land Baden-Württemberg und der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke, ein Zusammenschluss von baden-württembergischen Landkreisen. Andreas Schell soll neuer Chef der EnBW werden Quelle: Rolls-Royce Power Systems AG Schell ist zurzeit Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG mit Sitz in Friedrichshafen. Das Unternehmen baut Motoren für Kraftwerke, Schiffe und Eisenbahnen. Die bekannteste Tochter ist der Motorenbauer MTU Friedrichshafen. Insgesamt beschäftigt Rolls-Royce Power Systems rund 9.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von rund 3,2 Mrd. Euro. Zur Produktpalette gehören Diesel- und Gassysteme sowie Batteriecontainer für sicherheitskritische Anwendungen, zur Dauerstromerzeugung, für Kraft-Wärme-Kopplung und für Microgrids. Schell ist seit 2016 bei Rolls-Royce Power Systems, sein Vertrag wurde erst im Januar um weitere fünf Jahre verlängert. Vorhergehende Stationen des Maschinenbauingenieurs waren seinem Linkin-Profil zufolge beim Autobauer Daimler und nach dem Split beim US-Autobauer Chrysler. Danach folgten Aufgaben bei Hamiltion Sundstrand, einem britischen Hersteller von Luft- und Raumfahrtkomponenten, und dem US-Hersteller UTC Aerospace Systems. Schell ist Ausdauersportler und beschreibt sich auf der Internetseite von Rolls-Royce selbst als „leidenschaftlichen Triathleten“.

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Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat auch die Abteilungsebene seines Ministeriums stark neu besetzt: Sieben Führungskräfte sind neu, nur drei in alter Position. Beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) stehen die Staatssekretäre und die Staatssekretärin sowie die Parlamentarischen Staatssekretäre und die Parlamentarische Staatssekretärin seit Dezember 2021 fest – jetzt sind eine Hierarchieebene darunter auch die Abteilungsleitungen klar. Aus einer Antwort des Ministeriums an diese Redaktion und dem Abgleich mit Eigenangaben in Karriereportalen geht hervor, dass sieben Abteilungen neu besetzt sind. Bei drei Abteilungen bleibt die Leitung gleich, und ein Abteilungsleiter hat die Abteilung gewechselt. Demnach sind die neuen Abteilungsleitungen: Z “Zentrales”: Monika Pfaffmann hat an der Spitze Andreas Hermes abgelöst, der jetzt die Abteilung RS “Recht und Sicherheit” führt. II “Energie: Wärme und Effizienz”: seit Januar 2022 Christian Maaß, ein Grünen-Politiker, der direkt davor seit 2012 beim Hamburg Institut Berater und Anwalt war. Maaß folgt auf Thorsten Herdan, der die Abteilungsleitung seit Mitte 2014 innehatte. III Energie: “Strom und Netze”: Dr. Volker Oschmann, zuvor seit 2017 Unterabteilungsleiter für Strom und Kohleausstieg. Oschmann war 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des damaligen Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell einer der juristischen Väter des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gewesen, schreibt das Portal Infranken. Die Abteilung hieß zuvor „Energiepolitik − Strom und Netze“ und war seit 2019 von Stephanie von Ahlefeldt geleitet worden. Über deren Verbleib gab das BMWK trotz Nachhaken bisher keine Auskunft. Birgit Schwenk leitet die neu geschaffene Abteilung K “Klimaschutz”. Die Juristin kommt nahtlos vom Umweltministerium (BMU), wo sie seit 2020 Führungspositionen innehatte, zuletzt die Leitung der Unterabteilung “Grundsatzfragen der Umweltpolitik und des Umweltrechts”. Zum Leiter der Abteilung IV “Industriepolitik” ist im Februar Bernhard Kluttig aufgestiegen, der bis dahin das Referat IE2 “Bundesunternehmen” geleitet hatte. V “Außenwirtschaftspolitik”: Dr. Dominik Schnichels – der ehemalige Freshfields-Anwalt war zuletzt für Zölle zuständiger Direktor in der Generaldirektion Steuern und Zollunion der EU-Kommission. VI “Digital- und Innovationspolitik”: seit Januar 2022 wird sie von Dr. Daniela Brönstrup geleitet – eine langgediente Ministerialbeamtin, die zuletzt die Unterabteilung “Telekommunikation, Medien und Post, internationale Digitalpolitik” geführt hatte Folgende Abteilungen behalten ihre Leitung: E “Europa”: Dr. Kirsten Scholl I “Wirtschaftspolitik”: Dr. Philipp Steinberg VII “Mittelstand”: Dr. Sabine Hepperle Insgesamt hat das BMWK laut Tagesspiegel mit dem Antritt der Ampelkoalition 24 der insgesamt 148 neuen stellen in den Bundesministerien geschaffen. Dies diene der „Erarbeitung und Umsetzung ambitionierter Maßnahmen im Bereich Klimaschutz“, hieß es dazu im Januar.

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Der ehemalige Geschäftsführer der Stadtwerke Deggendorf und Kelheim, Christian Kutschker, ist in die Ostwind Erneuerbare Energien GmbH (Ostwind) eingestiegen. Als Prokurist. Seit dem 1. März leitet Christian Kutschker die solaren und kaufmännischen Aktivitäten von Ostwind in Deutschland. Dies gibt das Regensburger Unternehmen in einer Mitteilung vom 9. März bekannt. “Die Energie der Zukunft kommt nicht mehr aus fernen Ländern, sondern wird vor Ort erzeugt”, so der Ostwind-Geschäftsführer Stefan Bachmaier zur neuen Personalie. Er setzt auf die langjährige Stadtwerke-Erfahrung von Christian Kutschker und seinem großen kommunalen Netzwerk. Kutschker war zuletzt Geschäftsführer der Stadtwerke Deggendorf Service Plus GmbH. Zuvor oblagen ihm vier Jahre lang die Geschäftsführung der Stadtwerke Deggendorf und 17 Jahre lang der Stadtwerke Kelheim. Mit dem Einstieg bei dem Regensburger Mittelständler verbindet der Betriebswirt eigenen Angaben nach einen reizvollen Perspektivwechsel – von der Energieverteilung hin zur Energieerzeugung. Christian Kutschker Quelle: Ostwind Erneuerbare Energien GmbH Ostwind Erneuerbaren Energien hat Standorte in Deutschland und Frankreich. Das Familienunternehmen projektiert und betreibt Wind- und Solarparks. Seit 1992 hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 603 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.085 MW ans Netz gebracht. Darüber hinaus verantwortet es für 285 Windkraftanlagen (720 MW) die Betriebsführung.

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Die Welt des Spitzensports zieht erste Konsequenzen aus dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Eine davon betrifft den Chef von Nord Stream 2 AG, Matthias Warnig. Der Chef des Pipeline-Entwicklers Nord Stream 2 AG, Matthias Warnig (66), hat sein Mandat als Aufsichtsrat bei Schalke 04 “mit sofortiger Wirkung” niedergelegt. So steht es in einer Mitteilung des Fußball-Zweitligisten am 24. Februar. Warnig hatte dem Gremium seit Mitte 2019 als vom Hauptsponsor Gazprom entsandtes kooptiertes Mitglied angehört. Zum weitgehend staatlichen russischen Gaskonzern gehört die Nord Stream 2 AG, deren gleichnamige fertiggestellte Importröhre nun als Reaktion auf die russische Anerkennung der ostukrainischen Separatisten von Deutschland gestoppt wurde. Ob die Trennung von Warnig im Zusammenhang mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine steht, teilten die Königsblauen nicht mit. Sie vermieden vielmehr jeden Kommentar. Warnig hatte in den 1980er Jahren Ämter in der Regierung der DDR inne und gilt als Freund und Vertrauter Wladimir Putins. Königsblaue ohne Gazprom auf der Brust Der hoch verschuldete Club Schalke tat einen ersten Distanzierungsschritt von seinem Haupt- und Trikotsponsor Gazprom: Man werde den Gazprom-Schriftzug von den Trikots nehmen, teilten die Gelsenkirchener mit. Stattdessen werde der Vereinsname auf der Brust der Königsblauen stehen. Zur Begründung erwähnte der Verein “die Ereignisse, Entwicklung und Zuspitzung der vergangenen Tage”. Vorher habe man mit Gazprom Germania, der Berliner Konzerngesellschaft, gesprochen. Über die Atmosphäre dieser Gespräche verlautete nichts. Auf der Website ist das Logo des Gazprom-Konzerns noch zu sehen.

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Michael G. Feist ist Mitglied des Aufsichtsrats der Gas for Europe GmbH Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des kommunalen Hannoveraner Energieversorgers Enercity, Michael G. Feist, ist seit dem 4. Februar Mitglied des Aufsichtsrats der Gas for Europe GmbH. Das schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite. Die Gas for Europe GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Nord Stream AG, die wiederum zum russischen Gazprom-Konzern gehört. Gas for Europe wurde Ende Januar gegründet und ist Eigentümerin des 54 Kilometer langen Abschnitts von Nord Stream 2 in den deutschen Hoheitsgewässern und der Anlandungsstelle in Lubmin. Die Unternehmensgründung war notwendig geworden, da die Bundesnetzagentur das Zertifizierungsverfahren für die Pipeline gestoppt hatte, weil der Transportnetzbetreiber von Nord Stream in deutschen Gewässern ein Unternehmen nach deutschem Recht sein müsse. Michael G. Feist, Jahrgang 1949, war von 2004 bis 2016 Vorstandschef und kaufmännischer Direktor bei den Stadtwerken Hannover, heute Enercity, und ging dann in den Ruhestand. Er war zudem lange Jahre Präsident und Vizepräsident des Energieverbands BDEW. Weitere Aufsichtsratsmitglieder der Gas for Europe GmbH sind: Wolfgang Peters. Er ist Geschäftsführer der The Gas Value Chain Company GmbH. Elena Burmistrova. Sie ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Gazprom und Generaldirektorin der Gazprom Export. Paul Corcoran. Er ist Chief Financial Officer der Nord Stream 2 AG.

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Die ausgegliederte Energiesparte des Technologiekonzerns wird künftig von einem vierköpfigen Vorstand geleitet und erhält einen erweiterten Führungskreis. Tim Holt soll über die Position als Chief Operating Officer, die er bisher bei der Sparte Gas and Power innehat, auch Arbeitsdirektor der neuen Tochtergesellschaft werden. Jochen Eickholt wird neu in das Führungsteam von Siemens Energy einsteigen. Derzeit ist er Chairman der sogenannten Portfolio Companies der Siemens AG. Dabei handelt es sich um sechs Geschäftseinheiten mit insgesamt 21 500 Mitarbeitern, zu denen beispielsweise Mechanical Drives, Wind Energy Generation und Commercial Vehicles gehören. Sein Kollege Klaus Patzak, Managing Partner der Portfolio Companies, stand bereits zuvor als Finanzvorstand fest. Vorsitzender des Gremiums wird Michael Sen, der bereits zum 1. Oktober zum Co-SEO neben Lisa Davis der Siemens Operating Company Gas and Power berufen worden war. Davis hatte ihren Vertrag aus persönlichen Gründen über 2020 hinaus nicht mehr verlängert. Das Group Management Committee von Siemens Energy Quelle: Siemens AG „Siemens Energy wird eine führende Rolle in den Energiemärkten einnehmen und eine treibende Kraft bei der Dekarbonisierung der Energiesysteme weltweit sein“, verspricht der designierte Vorstandsvorsitzende. Ein wesentliches Element der künftigen Strategie sollen eine starke Präsenz und Kundennähe in den Regionen sein. Neben dem Vorstand wird es einen erweiterten, internationalen Führungskreis, das Group Management Committee, geben. Ab dem Zeitpunkt der rechtlichen Eigenständigkeit soll dieses Team die strategische Richtung umsetzen. Die Abspaltung von Siemens Energy als börsennotiertes Unternehmen soll bis September 2020 vollzogen sein. Die neue Gesellschaft deckt „einen bedeutenden Teil der Wertschöpfung von Öl und Gas, Stromerzeugung und -übertragung sowie den dazu gehörenden Service ab“, wie es in einer Mitteilung des Konzerns heißt. Derzeit erwirtschaften die Bereiche mit rund 88 000 Mitarbeiter weltweit etwa 27 Mrd. Euro Umsatz.

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